Bewerbungsoutfit – so wählst du die perfekte Kleidung für das Vorstellungsgespräch!

Du stehst unentschlossen vor dem Kleiderschrank und fragst dich: „Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an?“ Dieser Artikel zeigt dir, wie du das passende Bewerbungsoutfit auswählst.

Wusstest du, dass die Auswahl des Outfits einer der entscheidenden Schritte der Vorbereitung für das Bewerbungsgespräch ist?

Warum? Weil dich der Personaler vom ersten Moment an beurteilt, wenn du in die Tür trittst. Und dein Style ist das erste, was er sieht.

Dein Bewerbungsoutfit entscheidet also maßgeblich über deinen ersten Eindruck!

In diesem Artikel geben wir dir Richtlinien und Tipps für deine Kleidung, damit du dich im Vorstellungsgespräch von deiner besten Seite zeigst und mithilfe deines Bewerbungsoutfit den Personaler noch stärker von dir überzeugst.

Diese 3 psychologischen Effekte kannst du durch deine Kleidung ausnutzen

Stell dir für einen Augenblick vor, du bist der Personaler. Du wartest gespannt an deinem Tisch und fragst dich, ob der nächste Bewerber zum neuen Mitarbeiter in deiner Firma werden wird. Pünktlich geht die Tür auf. Du siehst die Umrisse einer Person und dann siehst du sie… die Jogginghose!

Was würdest du in diesem Moment denken?

Wahrscheinlich würdest du den Bewerber gleich wieder durch die Tür geleiten, durch die er gerade hereingestolpert ist. Natürlich kommt (hoffentlich) niemand mit Jogginghose zum Bewerbungsgespräch, aber eins sollte dir nun klar geworden sein: Die Wirkung, die Kleidung auslösen kann, sollte man nicht unterschätzen.

Insbesondere diese 3 Effekte erzielt dein Bewerbungsoutfit beim Personaler:

1. Dein erster Eindruck

Jeder weiß, wie mächtig der erste Eindruck ist.

Doch wie kannst du deinen ersten Eindruck im Vorstellungsgespräch beeinflussen?

Weder durch deine Persönlichkeit, noch durch dein Wissen oder Qualifikationen, sondern hauptsächlich durch deine äußere Erscheinung!

Das ist nicht oberflächlich. Wir können einfach nicht anders.

2. Kleidung ist ein Soft Skill, den du im Griff hast

Jetzt lehnen wir uns ein bisschen aus dem Fenster und behaupten: Sich angemessen zu kleiden ist ein Soft Skill.

Denn genauso wie der Personaler aus deinem Verhalten oder deiner Gesprächsführung erkennt, wie du innerlich tickst, funktioniert dies auch über deine Kleidung.

Deine Kleidung sagt viel über dich aus. Und du kannst das für dich nutzen. Wähle die Kleidung so, dass sie genau das aussagt, was du möchtest.

Das ist ein Soft Skill.

3. Dein Outfit ist Teil deiner Story. Und das ist, was du verkaufst.

Noch nie hat eine ungewaschene Hose jemanden souverän wirken lassen.

Niemals hat ein zerknittertes Hemd einen Bewerber verlässlich und ordentlich wirken lassen.

Weißt du, was du dem Personaler im Vorstellungsgespräch verkaufst?

Deine gesamte Story. Und deine Erscheinung ist Teil davon.

 

3 Leitlinien für dein Outfit im Vorstellungsgespräch

Damit du dir nicht so viele Gedanken über ein angemessenes Bewerbungsoutfit machen musst, haben wir für dich 3 Richtlinien für deine Kleidung zusammengestellt.

Und vor allem bedenke, dass wir dir in diesem Artikel keine ABSOLUTEN Gesetze verkaufen, sondern nur das, was wir für richtig und angemessen halten.

 

1. Position und Unternehmen entscheiden über die Wahl deiner Kleidung

In der Bank ohne Anzug erscheinen? Unvorstellbar. Doch nicht immer ist ein Anzug notwendig oder gar üblich.

Berücksichtige bei deiner Kleiderauswahl, bei welchem Unternehmen du dich bewirbst. So gelten für den Finanzsektor und Führungspositionen ganz andere Richtlinien als für das Start-up. (Mehr dazu weiter unten.)

2. Ordentliche Kleidung überzeugt

Es gibt nicht einen einzigen Arbeitgeber, der unordentliche Mitarbeiter ordentlichen vorzieht. Ordentliche Kleidung ist Bewerber-1x1.

Für den Notfall hier unsere Checkliste für Unordentliche:

  • Ist der Fleck auf deinem Hemd gut sichtbar?
  • Sind Hemd, Hose oder Rock schön zerknittert?
  • Guckt ein Hemdzipfel raus, der nicht in der Hose steckt?
  • Sind Preisschild und Etikett gut sichtbar?
  • Liegen die Haare im Gesicht?
  • Hängt der Knoten an der Krawatte schief?
  • Sind deine Schuhe schmutzig?
  • Steht dein Hemdkragen hinten hoch?
  • Hat deine Hose wenigstens irgendwo einen Riss?

3. Lieber dezent als dekadent

Um souverän zu wirken, solltest du nicht wie ein Pfau aussehen. Deswegen:

  • Nicht mehr als 3 Farben kombinieren.
  • Es gibt dezente Farben wie grau, blau und schwarz. Es muss nicht immer rot sein.
  • Verzichte auf Armbänder, Ringe oder extremes Make-up.

 

So kleiden sich Männer im Vorstellungsgespräch richtig

Niemals ohne Hemd

Bist du ein Mann, trägst du ein Hemd zum Vorstellungsgespräch. Das gilt tatsächlich für jedes Unternehmen und jede Branche – auch Start-ups und Kreativ-Jobs sind nicht ausgenommen.

Lederschuhe statt Sneaker

Lederschuhe gehören zu einem guten Bewerbungsoutfit. Mit deinen Sneakers kann man nur gut zurück nach Hause sprinten.

Anzug und Krawatte?

Hier ist der Anzug die richtige Wahl:

  • Bei traditionsreichen Unternehmen wie Bosch,
  • konservativen Unternehmen (zum Beispiel Familienunternehmen),
  • im Finanzsektor (etwa eine Bank)
  • oder bei der Bewerbung auf eine Führungsposition.

Und vergiss die Krawatte nicht.

Wann du auch ohne Anzug auskommst

Besonders bei Praktika und in jungen Unternehmen geht es meist ohne Anzug. Bist du kurz davor in einem Start-up loszulegen, lass den Anzug und die Krawatte zuhause. Die Jeans reicht.

Passende Accessoires

Als Mann ist die Accessoires-Auswahl schnell erledigt: Eine Uhr ist Standard. Der Ehering ist natürlich auch kein Problem. Alles darüber hinaus kann lieber zuhause bleiben. Trägst du einen Anzug, kann ein Einstecktuch dein Outfit abrunden.

 

Wie du dich als Frau im Vorstellungsgespräch perfekt kleidest

Das richtige Oberteil

Um dein Oberteil musst du dir kaum Gedanken machen: Wähle eine dezente Bluse oder ein einfarbiges Langarmshirt. Letzteres sollte unbedingt frei von Aufdrucken sein.

Die passenden Schuhe

Zu einem Bewerbungsoutfit passen meist Ballerinas, Pumps oder schlichte Schuhe zum Schnüren.  Trägst du Schuhe mit Absatz, solltest du darin sicher laufen können. Verzichte auf High-Heels und Sneakers.

Wie Position und Unternehmen mitwirken

Ein Hosenanzug oder ein Kostüm ist die beste Wahl, wenn

  • du dich im Finanzsektor bewirbst,
  • das Unternehmen sehr traditionsreich ist,
  • du dich auf eine Führungsposition bewirbst.

Wohlfühlgefühl geht vor

Wir empfehlen die Bluse oder ein schickes Langarmshirt – alles ohne tiefen Ausschnitt. Fühlst du dich in einem Kleidungsstück unwohl, wähle lieber die Variante, in der du dich wohl fühlst.

Dezente Strumpfhosen und Farben

Entscheidest du dich für eine Strumpfhose, achte auf jeden Fall auf einen dezenten Farbton. Mit einer Seidenstrumpfhose gehst du sicher, dass dein Outfit nicht zu bunt wird.

 

8 No-Gos für die Kleidung im Bewerbungsgespräch (Diese Outfits machen dich zum Clown!)

 

1. Unordentlich, fleckig, zerknittert

Wir können es nicht oft genug betonen: Ein unordentliches Outfit zerstört deine Chance auf den Job.

2. Bunt wie der Regenbogen

Versuche nicht, mit deinem Outfit einen Pfau nachzuahmen. Für das Vorstellungsgespräch gilt die Regel: Weniger ist mehr.

Glänze lieber durch deine Qualifikationen als durch ein auffälliges Outfit.

3. Muster, die nicht zusammenpassen

Ja, du magst vielleicht dein kariertes Hemd und deine gestreifte Krawatte, deswegen vertragen sich die beiden aber noch lange nicht.

Die Muster müssen harmonieren.

Bist du dir unsicher, dann bleibe auf der sicheren Seite und verzichte ganz auf Muster.

4. Piercings und Tattoos

Im Vorstellungsgespräch bei der Bank mit Zungen-Piercing erscheinen? Passiert manchmal, aber immer hätte derjenige auch direkt zu Hause bleiben könne.

Tattoos und Piercings werden bis heute in traditionsreichen Unternehmen und im Finanzsektor nicht gerne gesehen. Grundsätzlich bist du auf der sicheren Seite, wenn du das Piercing entfernst. Und obwohl Tattoos mittlerweile absolut normal sind, bedecke sie lieber, wenn möglich.

5. Zu freizügig

Natürlich möchtest du dein Gegenüber von dir überzeugen – Minirock und tiefer Ausschnitt sind dafür jedoch nicht die richtige Wahl.

Ein aufreizendes Outfit kann deine Souveränität und das Vertrauen in dich schnell zunichtemachen, auch wenn es ansonsten natürlich nichts negatives über dich aussagt, doch leider ist die Gesellschaft und die unternehmen in ihr noch nicht so weit. 

6. Accessoires-Behang wie ein Tannenbaum

Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Schmuck zu stark ins Gewicht fällt, dann verzichte lieber darauf. 

Auch wenn du deine 20 Armbänder nur ungern ablegst – möchtest du dafür deinen Traumjob riskieren?

7. Dickes Make-Up

Dezent, dezent, dezent. Egal ob bei den Farben, Mustern, Accessoires oder auch eben hier, beim Make-up.

In einem Bewerbungsgespräch solltest du dich natürlich und ehrlich darstellen, um Vertrauen zu erwecken.

8. Kopfbedeckungen

Wir reden hier über Mützen, Hüte und Kappen.

Im Knigge steht, dass das Tragen von Kopfbedeckungen im geschlossenen Raum eher merkwürdig wirkt.

Im Vorstellungsgespräch ist das nicht anders. Lass die Mütze lieber zuhause und nimm dir etwas Zeit für eine ordentliche Frisur.

 

Das Bewerbungsoutfit ist natürlich nur ein kleiner Teil der Vorbereitung auf dein Bewerbungsgespräch.

 

Hier erfährst du, was du für die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch noch wissen musst.

 

Blog-Kategorien durchsuchen

ICH MÖCHTE MEHR INFOS ERHALTEN

Du möchtest mehr über unsere Agentur erfahren, hast allgemeine Fragen zum Bewerbungsprozess oder möchtest dich von Experten beraten lassen, wie du deinen perfekten Job in Berlin finden kannst? Einfach das Formular ausfüllen und wir melden uns bei dir!