Bewerbungsfoto

Das perfekte Bewerbungsfoto: 8 Regeln für professionelle Bewerbungsbilder

 

Seit 2006 ist es nicht mehr Pflicht, einer Bewerbung ein Bild beizufügen. Die Macht des Bewerbungsfotos solltest du aber nicht unterschätzen. Und somit sollte es in deiner Bewerbung nicht fehlen, nur weil es nicht zwingend erforderlich ist. Ein Foto von dir formt den Gesamteindruck deiner Bewerbung. Und tatsächlich kann ein gutes Foto in deiner Bewerbung über eine Zu- oder Absage entscheiden. Hier sind unsere 8 Regeln für das perfekte Bewerbungsfoto:

1. Das richtige Format für dein Bewerbungsfoto

Für die Bewerbungsunterlagen gelten eine Reihe von Vorgaben zu Format, Anordnung etc. Auch für das Bewerbungsfoto?

Dein Bewerbungsbild sollte ein gängiges Format haben. Das heißt: etwa 6cm hoch und 4cm hoch oder 9cm hoch und 6cm breit. Diese Maße entsprechen dem goldenen Schnitt und wirken ansprechend. Abweichungen sind aber akzeptabel. Dann kannst du dich entscheiden, ob du dein Bewerbungsbild im Hoch- oder Querformat in die Bewerbungsmappe klebst. Gängig ist das Hochformat. Bei kreativen Berufen könntest du also durch das Querformat aus der Masse hervorstechen. Für jeden „Business“-Job solltest du jedoch lieber das Hochformat bevorzugen.

2. Wieviel kostet ein gutes Bewerbungsfoto?

Ein gutes Bewerbungsbild kann auch 0€ kosten, nämlich dann, wenn du deine Canon 3000DS auf dich richtest und ein Selfie machst (Sonst bietet sich auch an, den nächsten Freund zu fragen). Für ein Bewerbungsbild beim Fotografen muss man dann doch in die Tasche greifen. Manchmal mehr, manchmal weniger: Von 15€ bis 100+€ ist hier alles möglich. Ein Blick auf die Service-Leistungen des Anbieters verrät schnell, wo das beste Preis-Leistungsverhältnis zu erwarten ist. Brauchst du ein vorheriges Styling? Eine professionelle Bildbearbeitung? Lieber 100 Bildversuche als nur 2? Welchen Fotografen du letztlich beauftragst, hängt auch von deinem Budget ab. Grundsätzlich können wir die goldene Mitte empfehlen. Zumindest solltest Du so viel auszugeben, dass der Fotograf nicht nur einmal abdrückt. Sonst würde auch die Passbild-Kabine reichen.

3. In Farbe – oder schwarzweiß?

Dies ist letztlich Geschmacksfrage. Schwarzweiß-Fotos verstärken Kontraste, Gesichtszüge werden also markanter. Farbfotos wirken authentischer und natürlicher. Du kannst beim Fotografen auch beide Arten anfertigen lassen und dann entscheiden, welche Variante dir besser gefällt.

4. Sollten Bewerbungsbilder immer professionell erstellt werden?

Wer sich selbst nicht zumindest als leidenschaftlicher Hobby-Fotograf sieht, sollte lieber zum Profi gehen. Er achtet auf viele Besonderheiten, über die man sich selbst gar keine Gedanken machen würde: Licht, Haltung, Ausdruck, Position, Schatten, Hintergrund… Und vor allem: Ein guter Fotograf bringt dich mental in den Zustand, in dem du auch im Gesicht einen guten Eindruck machst.

5. Dein Gesichtsausdruck auf dem Bewerbungsfoto: ernst gucken, Grimasse ziehen - oder doch lächeln?

Stell dir vor, du bist der Personaler! Du öffnest die 20. Bewerbungsmappe – Förmlichkeit nach Förmlichkeit – und dann erblickst du es: das Gesicht, welches selbst Angela Merkels herunterhängende Mundfalten als Freudestrahlen erscheinen lässt. Grundsätzlich ist ein freundliches Gesicht mit einem Lächeln stets dem ernsten Kollegen aus dem Beispiel oben vorzuziehen. Je nach Beruf kannst du variieren: Erzieher etwas mehr, Anwaltsfachangestellte etwas weniger. Aber lass dir nicht so viel vorschreiben: Das Bewerbungsbild drückt deine Persönlichkeit aus, und die kann ruhig durchscheinen. Wenn du also eher der durchdachte, ruhige Typ bist, dann kann eine zurückhaltende Miene genau dies transportieren. Und: Augenkontakt nicht vergessen!

6. Welche Kleidung auf dem Bewerbungsbild?

Für seriöse Berufe gerne „Business“ oder „Business casual“. Dezente Farben, nichts Grelles, nichts, was du nicht auch im Büro anziehen würdest. Die Kleidung auf dem Bild muss zu der Kleidung passen, die auch später im Beruf üblich ist. Dann natürlich im besten Hemd, gewaschen, gebügelt und zurechtgerückt (Vor allem Krawatten sollten schön geknotet sein).

7. Noch mehr Styling?

Ja. Das Bewerbungsfoto zeigt nun mal die oberflächlichen Seiten einer Person. Und wie du auf deinem Bewerbungsfoto aussiehst, hat enormen Einfluss darauf, wie du wahrgenommen wirst. Hier gibt es Raum für Beeinflussung. Deswegen 2 weitere Styling-Tipps, die deine Wirkung auf den Personaler unterschwellig beeinflussen:

Haare

Sorgsam gekämmte Haare vermitteln Ordnung und Disziplin, lockere Haare dagegen Kreativität und Offenheit. Frage dich, was für die Position wichtig ist.

Make-Up

Vor allem Männer vergessen hier zuweilen die Basics. Spaß beiseite. Frauen sollten darauf achten, dass keine Make-Up-Ränder an Gesicht und Hals sichtbar ist, auf Fotos können diese direkt ins Auge fallen.

8. Foto einkleben, tackern oder anheften?

Das Bewerbungsfoto sollte definitiv in die Mappe eingeklebt werden, und zwar auf der ersten Seite des Lebenslaufs, entweder oben rechts oder oben links. Für digitale Bewerbungen gilt, das Bewerbungsfoto auf den Lebenslauf einzuscannen bzw. mit Bildbearbeitungsprogrammen zu montieren.

 

Checkliste für dein perfektes Bewerbungsfoto

  • Blickkontakt direkt in die Kamera?
  • Angenehmes Lächeln?
  • Sitzen die Haare (und das Make-Up)?
  • Passt die Kleidung zum Beruf?
  • Sitzt die Kleidung richtig, wirft sie Falten?
  • Ist der Hintergrund ruhig und neutral?

Wenn alles sitzt, ab die Post. Befindest du dich gerade im Bewerbungsprozess? Stöbere gerne weiter durch unseren Blog, wir geben dir Tipps und Anleitungen auf deinem Weg zum neuen Job.

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