Karriereleiter: 11 Prinzipien für beruflichen Erfolg

Auf dem Weg nach oben gibt dir ein jeder Ratschläge und die meisten widersprechen sich.

10.000 Wege führen nach Rom, aber den einen, der für dich funktioniert, musst du selbst finden. Aber eines ist sicher:

Erfolgreiche Menschen, die es weit auf der Karriereleiter geschafft haben, hinterlassen Spuren. Und es sind stets die gleichen Prinzipien, die einen Menschen beruflich erfolgreich machen.

Die Details sind für jeden anders – die Prinzipien aber bleiben immer gleich!

In diesem Artikel bekommst du 11 Prinzipien vorgestellt, mit denen du die Karriereleiter hochsprintest. Doch zunächst wollen wir etwas Wichtiges aus dem Weg räumen.

Der negative Beigeschmack von „Karriereleiter“

Vielen stößt negativ auf, wenn sie das Wort „Karriereleiter“ bloß hören.

Doch warum eigentlich? Was ist passiert, dass wir Karrieremachen nicht eindeutig positiv wahrnehmen?!

Möglicherweise liegt es an Ausdrücken wie „von der Karriereleiter schubsen“, möglicherweise an der Mehrheit, die sich daran stört, dass die Minderheit (die Menschen auf den oberen Sprossen der Karriereleiter) so UNGLAUBLICH viel mehr hat als die anderen.

Doch die Karriereleiter kann gar nicht kategorisch böse sein. Denn auch eine Axt kann in der Suppenküche Zwiebeln schneiden.

Wir sollten uns auf das Wesentliche konzentrieren. Es ist egal, wie du es nennst: Ob Karriere machen, beruflich erfolgreich werden, nach den Sternen greifen…

Im Kern geht es immer darum, sich weiterzuentwickeln. Nach vorne zu gehen. Und etwas besser zu machen.

Und wenn dabei mehr Gehalt in deine Tasche rutscht, ist das ein netter Nebeneffekt.

11 Karriere-Tipps, mit denen du die Karriereleiter hochsprintest

Noch eine kurze Warnung vorab: Das Problem an guten Ratschlägen ist, dass sie auf den Magen schlagen. (Besser lassen sie sich mit einem großen Schluck Whiskey verdauen.)

Aber es geht kein Weg vorbei an der Wahrheit. Die Karriereleiter ist steinig und voller Hindernisse – und vor allem von deiner Konkurrenz überlaufen.

Mit diesen 11 Prinzipien kannst du sie trotzdem hochklettern.

Karriere-Tipp #1: Klare Ziele (und häufig nachjustieren)

Du weißt, wo du jetzt stehst. Aber weißt du auch, wohin die Reise geht?

Wenn du ein Ziel definiert hast, weißt du, welche Richtung du einschlagen musst. Und je genauer du dein Ziel kennst, desto klarer der Weg.

Nur so kannst du planen und effektiv arbeiten. Zusätzlich motiviert ein klares Ziel, sodass du manches Tal besser überwindest.

Warum sonst arbeitest du, wenn nicht, um Ziele zu erreichen (also etwas weiterzuentwickeln)?

Und ja, es gibt einen Haken: Ziele schränken dich ein! Du legst dich fest und bist danach nicht mehr so flexibel. Der Trick dabei ist, die Ziele nicht in Stein zu meißeln, sondern ständig deinen Wünschen und Vorstellungen anzupassen. So nutzt du die Vorteile und umschiffst die Nachteile. Oder du setzt dir statt Zielen Systeme!

Karriere-Tipp #2: Fokus auf das große Ganze

Wenn du nicht weißt, warum du etwas tust, dann ist jede noch so kleine Aufgabe nervig. Das sieht man an den meisten Menschen, denn die meisten Menschen arbeiten nicht gerne.

Doch wenn du die Karriereleiter hochsprinten willst, solltest du das große Ganze im Kopf haben. Wenn du ein Ziel vor Augen hast und verstehst, dass die kleinen, nervigen Aufgaben notwendige Schritte auf der Karriereleiter sind, dann sind sie auf einmal nicht mehr so nervig.

Wenn du den Fokus aufs große Ganze legst, lässt du dich von Nebensächlichkeiten nicht mehr ablenken und bist 10x schneller als dein nörgelnder Kollege.

Karriere-Tipp #3: Das wichtigste Netz ist nicht das Internet,

…sondern dein berufliches Netzwerk!

Dass harte Arbeit der sicherste Weg nach oben ist, ist einfach falsch. Mit dem richtigen Kontakt in deinem Netzwerk überspringst du manchmal 10 Leitersprossen auf einmal.

Nichts geht über Kontakte. Bist du gut vernetzt, steht dir die Welt offen.

Karriere-Tipp #4: Außenwirkung ist wichtiger als Taten

Das klingt zwar wirklich kontrovers und ist es auch, aber letztlich ist deine Außenwirkung das einzige, was die Menschen um dich herum wahrnehmen können.

Es geht also gar nicht anders, als dass deine Außenwirkung an oberster Stelle steht.

Deine Taten verändern natürlich deine Außenwirkung. Das ist klar. Aber es ist immer die Wahrnehmung beim anderen – dein Personal Branding -, welches alles entscheidet.

Du kannst noch so viele fleißige Überstunden machen – solange davon niemand weiß, bringt es dir nichts außer der Freude an Überstunden.

Denkt dein Chef aber, du wärst der optimale Kandidat für seine Nachfolge, auch wenn du es vielleicht gar nicht bist, hast du den Job.

Deine Außenwirkung ist wichtiger (viel wichtiger!) als deine Taten.

Karriere-Tipp #5: Perfektionismus vs. Umsetzung

Der Spagat zwischen Perfektionismus und Umsetzung ist verdammt schwierig. Aber täglich wirst du herausgefordert, die goldene Mitte zu finden. Und bei jeder Entscheidung sieht diese etwas anders aus.

Grundsätzlich gilt: Unwichtiges mache schnell, bei Wichtigem gib dir Mühe.

Möglicherweise bist du darin schon sehr gut, aber der Punkt ist wichtig, denn es gibt einfach zu viele Menschen, die stundenlang vor etwas sitzen, was vollkommen belanglos ist – und in Sekunden Aufgaben erledigen, die alles verändern könnten.

Karriere-Tipp #6: Sei nicht so gut!

Es gibt viele Assistenten, die niemals befördert werden – weil sie so gut sind, dass der Chef ohne sie nicht mehr kann.

Wenn du in deiner aktuellen Position unersetzlich bist und auf eine Beförderung hoffst, funktioniert irgendetwas nicht. Das mag kontrovers klingen, aber möglicherweise wäre es schlauer, wenn du dir nicht so viel Mühe gibst. Und stattdessen in dem gut wirst, was in deiner angestrebten Position erforderlich ist.

Zeige die Qualitäten, die du brauchst für den Job, den du haben willst – nicht für den, den du hast.

Karriere-Tipp #7: Mit den Händen in der Hosentasche ist noch niemand nach oben gesprintet

Hart arbeiten- der Standard-Ratschlag jeder Karrierebibel. Und genau deswegen sollte man ihn ernst nehmen. Es geht kein Weg daran vorbei.

Doch viele missverstehen, dass es nicht nur darum geht, bei der Arbeit schnell auf der Tastatur zu tippen, sondern auch wichtig ist, außerhalb der Arbeit Bücher zu lesen. (Bücher, die dich weiterbringen).

Wenn es deine berufliche Karriere nach vorne bringt, kannst du es „Arbeit“ taufen.

Karriere-Tipp #8: Effektiv arbeiten (und sinnlosen Beschäftigungswahn vermeiden)

Hart zu arbeiten allein reicht nicht.

Es zählt nicht, wie viele Stunden du reinsteckst, sondern was du in die Stunden steckst. Die Stunden sind vollkommen egal – es geht einzig und allein um die Resultate, die du mit deiner Arbeit erreichst. Und Resultate erzielst du, wenn du effektiv arbeitest.

Wenn du deine Arbeit nur nach Zeitblöcken ausrichtest (Beispiel: Du nimmst dir 2 Stunden für Recherche und 5 Stunden für den ersten Entwurf), dann brauchst du dafür auch 7 Stunden. Nach dem Parkinsonschen Gesetz dauert eine Aufgabe immer so lange, wie viel Zeit wir dafür zur Verfügung haben.

Doch nicht die 7 Stunden sollten dein Ziel sein. Sondern du solltest ein gutes Ergebnis anvisieren – ganz egal, wie lange es dauert.

Meistens bist du effektiver, wenn du in Resultaten denkst!

Karriere-Tipp #9: Weiterbildung ist wichtiger als deine Arbeit

Durch deine Arbeit bezahlst du momentan deine Rechnungen, deswegen ist deine Arbeit wichtig. Wenn du die Karriereleiter hochkommen willst, ist das eigentliche Arbeiten recht unwichtig. Dies funktioniert hauptsächlich über Weiterbildung. Denn durch Erfahrung, Lernen und Wissen kannst du neue, größere Aufgaben übernehmen und damit natürlich Karriere machen.

„Für deine berufliche Karriere ist deine Weiterbildung wichtiger als Arbeit.“

Das Geniale ist, dass du von anderen lernen kannst, sodass du nicht alle Fehler selbst machen musst. Natürlich ist die eigene Erfahrung die wirksamste Methode, etwas wirklich zu verinnerlichen, aber sie dauert auch sehr lange.

Deswegen: Nutze die Erfahrungen anderer. Diese sind Gold wert, kosten aber nur wenige Euro. In der Bibliothek bekommst du sie sogar kostenlos.

Karriere-Tipp #10: Hart arbeiten und dabei immer Höchstleistung?! Das funktioniert nur, wenn…

… du etwas tust, was dir Spaß macht.

Suche dir eine Tätigkeit, die du nicht nur für Geld, Macht und Status ausübst, sondern weil sie dich begeistert!

Nur so hast du die Energie, langfristig weiterzumachen und auch schwierige Täler zu überwinden.

Die Motivation ist tatsächlich der wichtigste Erfolgsfaktor, denn ohne inneren Antrieb hast du nach einer Woche keine Lust mehr.

Karriere-Tipp #11: Wisse, worauf du dich einlässt

Wenn du dich für die Karriereleiter entscheidest, solltest du den Preis kennen. Denn alles im Leben hat einen Preis. Bei der Karriereleiter besteht er aus deiner Freizeit, deinen privaten Kontakten und Netflix. (Natürlich nicht voll und ganz, aber schon so, dass es wehtut!)

Diesen Preis bezahlst du Tag für Tag, für etliche Jahre:

Denn der Unterschied zwischen den Menschen weiter oben und weiter unten auf der Karriereleiter ist, dass die, die oben sind, einfach nicht aufgehört haben, nach oben zu steigen. Immer weiter, immer höher.

Wenn du weißt, worauf du dich einlässt, kannst du dich schon im Vorhinein entscheiden, ob du es wirklich machen willst. Und falls ja, dann wirst du weit nach oben kommen – weil du den Preis schon im Vorhinein akzeptiert hast.

Diese Idee stammt von Seth Godin, dem bekanntesten Marketing-Guru überhaupt. Er hat sogar ein ganzes Buch darüber geschrieben.

Wenn du nicht weißt, ob du dich für die Karriereleiter entscheiden solltest, ist es möglicherweise nicht dein Ding.

Denn du brauchst einen Willen, der nicht zu bändigen ist. Eine Sicherheit im Denken, dass es das ist, was du machen willst. Und dass sich nicht anderes im Leben lohnt. Dass es im Leben darum geht, nach vorne zu gehen und sich weiterzuentwickeln. Dieser Wille macht dich unaufhaltbar.

Die Karriereleiter ist ein Lebensstil, den du nicht nur von 09:00 bis 17:00 an den Tag legst, sondern ganz oder gar nicht. Es gibt so viel Konkurrenz, dass du nur beruflich erfolgreich (hier Artikel verlinken von WIB, der noch nicht veröffentlicht wurde) wirst, wenn du alles gibt.

Wie geht’s los auf dem Weg der Karriereleiter?

Der beste Start ist deine persönliche Weiterbildung: Lies mehr, probieren Neues aus, finde Methoden, mit denen du entspannst, probiere Meditation aus, reise, werde weltoffener, besuche Seminare, sprich mehr über Ideen, hab mehr Ideen, etc.

Jede Veränderung beginnt bei dir.

 

Und wenn du gerade nach neuen beruflichen Möglichkeiten suchst, dann schau bei unseren Stellenausschreibungen vorbei oder klicke dich durch unseren Blog für weitere Tipps rund um Beruf und Karriere