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Weiterbildung neben dem Beruf

Online-Studiengänge, E-Learning, Abendveranstaltungen, Fernhochschulen- die Möglichkeiten zur Weiterbildung neben dem Beruf werden immer vielfältiger.

Heute zeigen wir dir die besten 5 Wege, dich nebenberuflich weiterzubilden.

Doch warum sollte man sich den Stress überhaupt antun?

Deswegen lohnt sich die nebenberufliche Weiterbildung

Die Gründe für die nebenberufliche Weiterbildung sind vielfältig. Doch grundsätzlich gibt es 2 Denklager:

Die einen wollen die Karriereleiter hochsprinten, während andere nur einen Ausweg aus ihrer geistigen Unterforderung suchen.

Ok, wahrscheinlich gehörst du auch zu den 99%, die durch höhere Bildung einfach beruflich erfolgreicher werden wollen.

Und tatsächlich, Weiterbildung funktioniert: Knapp 11000 Absolventen einer Ausbildungsfortbildung wurden gefragt, ob sich die Maßnahmen positiv auf ihre Karriere ausgewirkt haben. 62% stimmten zu. Heute verdient mehr als die Hälfte der Teilnehmer (laut eigenen Aussagen) mindestens 450€/Monat mehr.

Weiterbildung führt zu beruflichem Aufstieg, zu mehr Geld, einem besseren Job und letztendlich auch zu einer höheren Lebensqualität.

Doch welchen Weiterbildungsweg solltest du gehen?

1. Interne Weiterbildung (der Klassenraum nebenan)

Gerade wenn es um spezifische Kenntnisse geht, sind interne Weiterbildungsmaßnahmen zielführend. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Chefetage das Budget zur Verfügung stellt.

Gerade in größeren Unternehmen stehen die Chancen dafür gut, und eine simple Nachfrage, was denn so angeboten wird, lohnt immer!

2. Industrie- und Handelskammern

Die IHK bieten zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten in allen möglichen Berufsfeldern.

Dies hat einen großen Vorteil: Auf die IHK-Abschlüsse kannst du später noch weitere Abschlüsse draufsatteln (wie einen Fachwirt oder Meister) – der Lernstoff ist also für einige Jahre gesichert.

Falls du aber nach deinem ersten Abschluss keine Lust mehr hast, kannst du trotzdem ein Zertifikat mit nach Hause nehmen.

Die Veranstaltungen sind natürlich auf Arbeitnehmer ausgerichtet und liegen deswegen häufig in den Abendstunden. So lässt sich die Weiterbildung neben dem Beruf managen.

3. Fernhochschule

Fernstudiengänge haben in den letzten Jahren enorm an Bedeutung und Beliebtheit gewonnen.

In den verschiedensten Fachrichtungen lassen sich hier Beruf und Studium vereinen.

Die Organisation ist dabei von Fernhochschule zu Fernhochschule anders, aber immer so, dass Arbeitnehmer nebenbei auch noch arbeiten können.

4. Online-Studium

Das Online-Studium ist die extreme Variante der Fernhochschulen, in denen (bis auf eine Handvoll Seminare) das gesamte Studium zuhause absolviert werden kann.

Diese Flexibilität ermöglicht nahezu jedem das Studium. Auch wenn einige Wochenenden darunter leiden und zusätzlich eine finanzielle Belastung entsteht – Studieren war noch nie praktischer!

5. Selbst ist der Mensch

Eigentlich benötigt man keine Institution, um sich weiterzubilden. Wenn es dir nicht darum geht, am Ende ein Zertifikat in den Händen zu halten, dann solltest du dir wirklich überlegen, ob du dich in ein verschultes System begeben willst.

Denn mit Fachbüchern, Youtube-Videos und anderweitiger Recherche lässt sich jedes Themengebiet auch eigenverantwortlich erkunden.

Die Vorteile von Weiterbildungsinstituten:

  • Am Ende hast du ein Zertifikat.
  • Du bekommst einen roten Faden, an dem du dich „nur“ abarbeiten musst.
  • Du hast die Möglichkeit, dich mit Kommilitonen auszutauschen.

Auf der anderen Seite hat das Eigenstudium auch seine Vorzüge:

  • Du kannst immer genau das lernen, was dich gerade besonders interessiert bzw. was du gerade wirklich brauchst.
  • Du kannst lernen, wann und wie du willst.
  • Es kann passieren, dass du dadurch 10fach effektiver lernst.

Für das selbstbestimmte, eigenverantwortliche Lernen braucht man allerdings eine Grundmotivation, sich weiterzubilden. Andernfalls setzt man sich abends einfach nicht mehr hin. Vielen hilft es, wenn Kommilitonen und Prüfungsdruck zum Lernen geradezu zwingen.

 

Letztlich ist das eigenständige Lernen eine Lebenseinstellung. Hast du eine starke Neigung, dich weiterzubilden (und musst für deinen beruflichen Erfolg keine Zertifikate sammeln), dann musst du dich wirklich fragen, ob du einem Institut Geld bezahlen willst, um zu lernen.

Und mit Google in der Hosentasche ist das gesamte Wissen der Menschheit nur einen Klick entfernt.

Ansonsten gibt es ja immer noch Option 1-4.

 

Möchtest du jemanden eine Weiterbildung neben dem Beruf empfehlen? Gerne kannst du diesen Artikel weiterschicken.